Es ist zum DAVONLAUFEN, wenn Messwerte nicht stimmen. Bei Anlegefühlern liegt es oft an der Temperaturdifferenz zwischen Oberfläche, Medium und Fühlerkern. Diese Temperaturdifferenz klein zu halten, ist eine schwierige Aufgabe. Bis zu einem gewissen Grad aber technisch lösbar. Hier ein paar Tipps:
Anlagefühler und Zuleitung überdämmen!
Die Fühler liegen ja nur auf einer Seita an dem Rohr an und auf der anderen Seite liegt die Raumlufttemperatur an. Der Fühler selbst ist Quasi ein Teil der Dämmung und im Zweifel ist in der Mitte des Fühlers genau die mittlere Temperatur zwischen Raumluft und Rohroberfläche. Daher muss die Raumtemperatur von dem Fühler weggehalten werden. Daher die Messbereiche mit Rohrleitungsdämmung stark überdämmen. Gern mit 200%Querschnitt. Auch die ersten Zentimeter der Zuleitung transporieren Wärme ab. Diese auch mit überdämmen
Fühler gut anpressen
Der Kontakt zum Rohr ist wichtig. Den Fühler nur mit einem Klebeband anzulegen geht zwar, ist aber nicht vielversprechend. Edelstahl-Anlegefedern / Rollfedern gibt es im Fachhandel für wenig Geld und leisten einen guten Job.

Wer es noch präzieser braucht, kann sch ein altes Kupferrohr aufschneiden, ein 1,5mm²-Kabel abisolieren und sich eine Anlegeschelle löten. … Bei mir hat es ca. 1% gebracht 😉


Ich musste letztlich dennoch oftwareseitig nachregulieren, da ich bei einem Delta von ca.70°C eine Abweichung von 2,5°hatte . Diese habe ich mit einem Script über die Temperaturspanne aufgelegt. Jetzt passt es hinreichend genau.